Menu

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Brauen mit Chili

Wie lange dauert es, bis ich das erste Bier trinken kann?

Zum Brauen benötigt man einen guten halben Tag. Das Vergären dauert je nach Menge und Rezept drei bis fünf Tage und das Reifen in Flaschen, Partyfässern oder KEGs (Getränkebehälter) zwei bis fünf Wochen. Dann kann das Bier verkostet werden.

Kann ich alle Biersorten brauen, die es gibt?

Ja, mit dem Braumeister können alle Biersorten gebraut werden: Weizenbier, Helles, Märzen, Starkbier, Kölsch, Pils und vieles mehr. Der Brauerfolg ist lediglich abhängig vom Rezept, den Zutaten und der Gärtemperatur. Einige Braurezepte finden Sie hier.

Warum soll ich eigentlich selbst brauen?

Wir verstehen die Frage nicht. ;-)

Kann ich das auch als Anfänger?

Ja. Die einfache Handhabung des Braumeisters macht es schon Anfängern möglich, ein gutes eigenes Bier zu brauen. Mit dem Braumeister wird eine ausführliche Brau- und Bedienungsanleitung mitgeliefert. Dazu gehört auch eine Kurzanleitung, die Schritt für Schritt durch den Brauprozess führt. Um es Ihnen einfacher zu machen, bieten wir Startersets und Braupakete mit allen notwendigen Rohstoffen an. Alles notwendige Brauzubehör kann ebenso im Speidel-Shop bezogen werden.

Für das erste Brauen sollte man sich etwas mehr Zeit nehmen und die Vorbereitungen für den ersten Sud gegebenenfalls schon einen Tag zuvor in Ruhe vornehmen.

Kann ich wirklich verschiedene Zutaten verwenden?

Aber ja doch! Das ist ja gerade das Schöne am Braumeister, dass Sie einfach mal Ihre Ideen ausprobieren können. Solange Sie keinen Chemiebaukasten aus dem Braumeister machen, können Sie Ihrer Fantasie ruhig freien Lauf lassen. Wir sind auf Ihre Braurezepte gespannt!

Viele unserer Kunden haben beispielsweise mit Schokolade, Gewürzen und Früchten als Brauzugaben sehr interessante Biere gebraut. Wir ermutigen Sie sogar ausdrücklich dazu, als Hausbrauer das Reinheitsgebot nicht zu eng zu sehen. Viel wichtiger ist doch, dass der Grundsatz von Frische und Qualität im Vordergrund steht. Und natürlich der Genuss.

Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?

Hobbybrauer, die in ihrem Haushalt zum eigenen Verbrauch Bier bereiten, dürfen bis zu 200 Liter Bier pro Jahr steuerfrei herstellen. Dieses Bier darf nicht verkauft werden. Der Hobbybrauer muss vor dem ersten Brauvorgang dies dem zuständigen Hauptzollamt anzeigen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wo finde ich die Fachbegriffe erklärt?

Ein Glossar über viele Begriffe rund ums Brauen finden Sie hier aufgelistet.

Kann und wie kann ich Starkbiere brauen?

Starkbiere können ebenfalls gebraut werden. Hier wird der notwendige höhere Würzeextrakt von über 16 °P oder 1068 SG durch Flüssigkeitsreduzierung beim Kochen erzielt.

Soll die volle Volumenmenge erhalten bleiben und trotzdem eine sehr hohe Stammwürze erzielt werden, kann hierzu der Maischevorgang ein zweites Mal mit derselben Würze wiederholt werden.

Das lässt Stammwürzen von bis zu 24 °P oder 1101 SG zu.

Was sind die maximalen Malzmengen?

Um eine gute Durchspülung und Auswaschung des Malzes zu erhalten, dürfen folgende Füllmengen nicht überschritten werden.

  • Braumeister 20 Liter: maximal Schüttung 6 Kilogramm
  • Braumeister 50 Liter: maximal Schüttung 13 Kilogramm
  • Braumeister 200 Liter: maximal Schüttung 45 Kilogramm
  • Braumeister 500 Liter: maximal Schüttung 120 Kilogramm

Kann ich beliebig kleine Mengen brauen?

Systembedingt muss eine gewisse Mindestmenge gebraut werden. Es ist zu beachten, dass die Heizspiralen auch bei Überlauf des befüllten Malzrohrs noch bedeckt sind.

  • Mindestmenge 20 Liter Braumeister: 16 Liter Bier
  • Mindestmenge 50 Liter Braumeister: 40 Liter Bier

Für beide Geräte gibt es ein kurzes Malzrohr, welches erlaubt nur die Hälfte oder weniger zu brauen.

Brauche ich eine Thermomanschette und was bringt mir die Kupfer/Edelstahlhaube?

Die Thermomanschette hilft Energie zu sparen und beschleunigt das Aufheizen. Insbesondere wenn im Freien bei kühlen Temperaturen oder Wind gebraut wird. Nicht zuletzt schützt die Manschette vor Verbrennungen bei Hautkontakt mit dem heißen Kessel.

Die Kupferhaube sorgt für eine noch intensivere Kochung und ermöglicht die Ableitung der Hopfendämpfe direkt ins Freie über einen auf die Öffnung passenden 100er Spiralschlauch.

Tipp: Die Haube eignet sich bestens als Malzeinfülltrichter für die Befüllung des Malzrohrs.

Läuft die Pumpe beim Kochen und warum gibt es Pumpenpausen?

Um Schäden durch Kavitation an der Pumpe zu vermeiden, schaltet sich die Pumpe bei ca. 88 °C ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die Würze bereits durch Eigenthermik umgewälzt.

Pumpenpausen werden im automatischen Programmmodus in regelmäßigen Abständen von selbst für jeweils eine Minute durchgeführt. Das sorgt für eine optimale Auswaschung des Malzes, welches sich nach jeder Pumpenpause wieder neu ablagert.

Funktioniert der Braumeister auch in den USA bzw. mit 60 Hz?

Ja. Die Pumpen können bei allen Braumeistergeräten auch mit 60 Hz betrieben werden. Auch die Hausanschlüsse im US-Netz verfügen in der Regel über die Möglichkeit eines Anschlusses mit mindestens 220 V (zwei Phasen).